
Limonade mit Holunder und Quitte ist zurzeit mein Lieblingsgetränk. Nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch wegen dessen, was sie in mir auslöst. Heute möchte ich einmal anschauen, was eigentlich hinter Holunder und Quitte steckt, hinter diesen beiden besonderen Pflanzen, die so viel mehr sind als nur Zutaten.
Holunder – Weisheit, Schutz und Erdverbundenheit
Den Holunder habe ich als weise, erfahrene und tief mit der Erde verbundene Pflanze kennengelernt. Seit jeher wird er bei Haus und Hof zum Schutz eingesetzt. Für viele Menschen verbindet der Holunder die reale mit der geistigen Welt.
Wenn ich an Holunder denke, spüre ich etwas Altes und Vertrauensvolles. Etwas Ruhiges, das nicht drängt und trotzdem präsent ist. Eine stille Stärke, die einfach da ist.
Die Quitte – eigenwillig, stark und elegant
Die Quitte wirkt auf mich ganz anders. Sie ist etwas Altes, eigen-artiges, weder Birne noch Apfel. Und gerade dadurch besitzt sie eine besondere Ausstrahlung.
Ich empfinde die Quitte als unglaublich stark und stolz und gleichzeitig auf ihre eigene Weise elegant. Sie vermittelt mir Ausdauer, Geduld und Ruhe. Ein tiefes Urvertrauen in die Natur und in natürliche Prozesse, die Zeit brauchen dürfen.
Wenn Weisheit und stille Stärke sich begegnen
Zusammen stillen Holunder und Quitte einen besonderen Durst in mir. Die Sehnsucht nach dem, was entsteht, wenn sich Weisheit und stille Stärke begegnen.
Etwas Warmes, Erdendes und gleichzeitig Klares.
Eine Erinnerung daran, dass nicht alles laut sein muss, um kraftvoll zu wirken. Dass Ruhe manchmal die tiefste Form von Vertrauen ist und oft mehr Stärke in sich trägt als jedes laute Auftreten.
Das tut mir zurzeit richtig gut: stille Stärke, innere Weisheit und Urvertrauen.
Ich danke euch, Holunder und Quitte, für eure Unterstützung.
Jetzt weiß ich, warum ich euch so gerne mag.
